Verlässlichkeitsprüfung nach dem Waffengesetz


waffenNach dem Waffengesetz 1996 müssen Antragsteller für ein Waffendokument bzw. Besitzer eines Waffendokumentes eine besondere Verlässlichkeit nachweisen. Seit dem 14. August 1997 zählt Dr. Wolfgang Caspart zu den eingetragenen Begutachtungsstellen hierfür.

Grundlagen des Verlässlichkeitstests:

  1. Das Gutachten muss unter der Bezeichnung der angewendeten Tests Aufschluss darüber geben, ob der Betroffene dazu neigt, insbesondere unter psychischer Belastung mit Waffen unvorsichtig umzugehen oder sie leichtfertig zu verwenden.
  2. Das Gutachten ist auf Grund eines Mehrfachwahltests und einer allenfalls erforderlichen weitergehenden Untersuchung des Betroffenen zu erstellen.
  3. Gelangt die Begutachtungsstelle, im konkreten Fall zum Beispiel Dr. Caspart, bereits auf der Grundlage dieses Tests zum Ergebnis, das keine Anzeichen dafür bestehen. dass der Betroffene dazu neigt, insbesondere unter psychischer Belastung mit Waffen unvorsichtig umzugehen oder sie leichtfertig zu verwenden, ist das Gutachten auf Grund dieses Tests zu erstellen.
  4. Kann auf Grund dieses Tests eine Neigung des Betroffenen nicht ausgeschlossen werden, unter psychischer Belastung mit Waffen unvorsichtig oder leichtfertig umzugehen, ist mit einer weitergehenderen Untersuchung nach den allgemein anerkannten Regeln und dem jeweiligen Stand der Wissenschaft vorzugehen.

Kosten:

Für die Erstellung des Erstgutachtens gebührt ein – im vorhinein zu entrichtendes – Entgelt in der Höhe von netto EUR 236,00 bzw. brutto EUR 283,20. Sollte eine weitergehendere Untersuchung notwendig werden, so fallen die Kosten erneut an.

Auffinden der Begutachtungsstellen:

Die Bundespolizeidirektionen bzw. Bezirkshauptmannschaften führen die Listen der Begutachtungsstellen. Die Gutachtenswerber können sich daraus ihre Begutachtungsstelle frei wählen.

 

Grüne Unterstellung:

Der grüne Landtagsabgeordnete Simon Hofbauer unterstelle Dr. Wolfgang Caspart 2016, er hätte massenhaft Gefälligkeitsgutachten auf einem Burschenschafthaus durchgeführt. Irgendeinen Beweis hat er überhaupt nicht gebracht – natürlich ist kein Wort am Vorwurf wahr. Es genügte ihm offensichtlich, Caspart wäre wegen Verhetzung angeklagt, wovon übereilige Medient groß und aufgeregt berichteten. Daß Dr. Wolfgang Caspart rechtskräftig freigesprochen worden ist, wurde vom grünen Landtagsabgeordneten Simon Hofbauer genauso  verschwiegen wie ein Dementi vorgebracht. Von einer Entschuldigung seinerseits wurde nie etwas vernommen.

Kontakt